• Wanderung beim Harz-Gebirgslauf
  • Skoda Velothon
    Die 34. Auflage des Harz-Gebirgslaufes nutzten die Sportler des Bitterfelder SV 2000, um mit der fast kompletten Mannschaft nach Ilsenburg zu reisen. Den letzten Tag ihres Wochenendes nutzten sie für eine ausgiebige Wanderung durch den Harz.
  • 33.Harzgebirgslauf
    Bei Sommerlichen Temperaturen starteten Marco, Mirko und Stephan gemeinsam beim Radrennen über die 120km Distanz mit über 5000 Startern. Start- und Zielbereich war das Brandenburger Tor in Berlin.
  • 11.Reschenseelauf
    Unsere Starter auf der 22 Kilometer Strecke des 2010er Harzgebirgslaufes
  • Von Luther zum Papst
    Wer einen Lauf vor einer atemberaubenden Kulisse sucht, für den ist der Lauf rund um den Reschensee genau das Richtige. Klaus und Stephan posieren hier noch kurz für ein Erinnerungsfoto, bevor sie anschließend auf die 15,3km lange Strecke gingen.
  • Von Luther zum Papst
    Hier sind Paul, Isaak, Tegla und Peter auf einem Teilstück des Spendenmarathons "Von Luther zum Papst" unterwegs in Richtung Verona (Italien). Obwohl sie 15 Tage am Stück gelaufen sind, kam nie Langeweile auf.
  • Von Luther zum Papst
    Auf der Etappe von Eisenach nach Schweinfurt durften unsere Läufer erneut einige Anstiege bezwingen. Aber wie auch im Training zeigte sich einmal mehr, als Team geht alles viel leichter.
  • Von Luther zum Papst
    Während unseres Spendenlaufs wurden die Läufer ständig von mindestens einem Radfahrer begleitet. Dieser war unter anderem für die Absicherung der Läufer und die Routenplanung zuständig. Auch die eine oder andere kurze Anekdote aus früheren Besuchen entlang der Strecke rundete sein Unterhaltungsprogramm ab.
Sie sind hier: Aktuell / Archiv
Goitzsche

Unsere Laufveranstaltungen

Der wohl schönste Lauf der Schweiz - 10 Jahre Transviamala run & walk

Sonntag, 23. Oktober 2011
Text: Stephan Wagner

Michael und Stephan vor dem Start

Viamala-Schlucht

Wo ist nur mein Kleiderbeutel?

Der Start in Thusis

Die selbstgebaute Brücke führte direkt ins Ziel

Zwei strahlende Gesichter

Die Stimmung war sensationell

Am vorletzten Oktoberwochenende trafen sich Michael und Kerstin sowie Stephan und Kerstin zum sagenumwobenen „Transviamala run & walk“. Dieses Event ist sowohl in der Schweiz, als auch international ein Höhepunkt von vielen Sportbegeisterten, da es eine unvergleichbare Wettkampfkulisse bietet.

Da wir alle bereits schon am Freitag angereist waren, entschlossen wir uns den Samstag für eine schöne Wanderung in der Nähe von Sarn durchzuführen. Zusammen mit Ingrid und Thurli, zwei sehr netten schweizer Verwandten von Michael, wanderten wir Stück für Stück die Almen hinauf und krönten unsere Wanderung mit einem tollem Essen auf einer Berghütte. Die strahlende Sonne, angenehme 14°C, die herrliche Aussicht auf die Alpen und die vielen lustigen Geschichten von der über 70-jährigen Sportskanone Ingrid, die immer noch jeden Tag aktiv ist, ließen diesen Tag zu einem ersten Höhepunkt an diesem Wochenende werden.

Die Startnummern-Ausgabe erfolgte am gleichen Tag in Thusis nur wenige Meter vom Start entfernt. Ohne großes Anstehen und viel Wirrwarr wurden hier die Startunterlagen vergeben. Einfach den Namen sagen und man erhält seinen Stoffbeutel, der neben der Startnummer noch diverse Gutscheine und Informationsmaterial enthielt.

Am nächsten Tag starteten Michael und ich auf der 19-Kilometer-Runde, der Königsdistanz an diesem Tag. In fröhlicher und gut gelaunter Runde wurden wir mit Tiba-Klängen, welche hoch oben vom Balkon erklangen, auf die Strecke geschickt.

Die ersten 3 Kilometer führten über Asphalt entlang der Viamala-Schlucht, einem Naturmonument der Extraklasse. Bis zu 300m hohe glatt geschliffene Felswände, Jahrtausend alte Strudeltöpfe sowie spektakuläre Brückenkonstruktionen sind nur einige der Highlights dieses Naturschauspiels.

Auf den nächsten vor uns liegenden Kilometern ging es dann zunächst über scheinbar unberührten Waldboden. Viele Bäume, Stufen, Wurzeln und Steine auf dem maximal 1 Meter breiten Naturweg verlangten den Läufern einerseits hohe Konzentration ab. Andererseits war das Laufen in einer solchen Landschaft einfach traumhaft.

Und auch wenn wir bei den teils heftigen Anstiegen ganz schön ins Schnaufen kamen, haben wir doch jeden einzelnen Meter genossen. Auch die Zuschauer wollten diesen schönen Herbsttag genießen und feuerten alle Teilnehmer kräftig an.

Weiter ging die Strecke durch Reischen und Pignia, ehe wir schließlich unser Ziel in Donat unter dem großen Jubel unserer beiden Kerstins und Ingrid erreichten.

Die letzten Meter liefen die Teilnehmer über eine selbstgebaute Holzbrücke einzeln ins Ziel ein, um sich gebührend feiern zu lassen. Eine sehr gelungene Idee, wie ich finde.

Stephan erreichte das Ziel in 1:41:22 h. Und auch Michael ließ nicht lange auf sich warten. Er kam in 1:53:36 h in Donat an. 

Im Ziel selber warteten bereits die Verpflegungsstellen und viele Besucher. Es hatte eine Art Volksfestcharakter, da für die Kleinsten viele Unterhaltungspunkte geboten wurden.

Schließlich empfingen wir noch unser „Viamala-Fazalet“. Ein hübsch verpacktes Käsefondue-Set mit Spezialitäten direkt aus der Region.

Man muss dem Organisator wirklich dankbar sein, dass er dieses Lauf geschaffen hat. Die unberührte Landschaft, die perfekte Organisation und die herzliche Atmosphäre haben allesamt zum Erfolg dieser Veranstaltung geführt.

Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.