
Unsere Laufveranstaltungen
Der wohl schönste Lauf der Schweiz - 10 Jahre Transviamala run & walk

Michael und Stephan vor dem Start

Viamala-Schlucht

Wo ist nur mein Kleiderbeutel?

Der Start in Thusis

Die selbstgebaute Brücke führte direkt ins Ziel

Zwei strahlende Gesichter

Die Stimmung war sensationell
Am vorletzten Oktoberwochenende trafen sich Michael und Kerstin sowie Stephan und Kerstin zum sagenumwobenen „Transviamala run & walk“. Dieses Event ist sowohl in der Schweiz, als auch international ein Höhepunkt von vielen Sportbegeisterten, da es eine unvergleichbare Wettkampfkulisse bietet.
Da wir alle bereits schon am Freitag angereist waren, entschlossen wir uns den Samstag für eine schöne Wanderung in der Nähe von Sarn durchzuführen. Zusammen mit Ingrid und Thurli, zwei sehr netten schweizer Verwandten von Michael, wanderten wir Stück für Stück die Almen hinauf und krönten unsere Wanderung mit einem tollem Essen auf einer Berghütte. Die strahlende Sonne, angenehme 14°C, die herrliche Aussicht auf die Alpen und die vielen lustigen Geschichten von der über 70-jährigen Sportskanone Ingrid, die immer noch jeden Tag aktiv ist, ließen diesen Tag zu einem ersten Höhepunkt an diesem Wochenende werden.
Die Startnummern-Ausgabe erfolgte am gleichen Tag in Thusis nur wenige Meter vom Start entfernt. Ohne großes Anstehen und viel Wirrwarr wurden hier die Startunterlagen vergeben. Einfach den Namen sagen und man erhält seinen Stoffbeutel, der neben der Startnummer noch diverse Gutscheine und Informationsmaterial enthielt.
Am nächsten Tag starteten Michael und ich auf der 19-Kilometer-Runde, der Königsdistanz an diesem Tag. In fröhlicher und gut gelaunter Runde wurden wir mit Tiba-Klängen, welche hoch oben vom Balkon erklangen, auf die Strecke geschickt.
Die ersten 3 Kilometer führten über Asphalt entlang der Viamala-Schlucht, einem Naturmonument der Extraklasse. Bis zu 300m hohe glatt geschliffene Felswände, Jahrtausend alte Strudeltöpfe sowie spektakuläre Brückenkonstruktionen sind nur einige der Highlights dieses Naturschauspiels.
Auf den nächsten vor uns liegenden Kilometern ging es dann zunächst über scheinbar unberührten Waldboden. Viele Bäume, Stufen, Wurzeln und Steine auf dem maximal 1 Meter breiten Naturweg verlangten den Läufern einerseits hohe Konzentration ab. Andererseits war das Laufen in einer solchen Landschaft einfach traumhaft.
Und auch wenn wir bei den teils heftigen Anstiegen ganz schön ins Schnaufen kamen, haben wir doch jeden einzelnen Meter genossen. Auch die Zuschauer wollten diesen schönen Herbsttag genießen und feuerten alle Teilnehmer kräftig an.
Weiter ging die Strecke durch Reischen und Pignia, ehe wir schließlich unser Ziel in Donat unter dem großen Jubel unserer beiden Kerstins und Ingrid erreichten.
Die letzten Meter liefen die Teilnehmer über eine selbstgebaute Holzbrücke einzeln ins Ziel ein, um sich gebührend feiern zu lassen. Eine sehr gelungene Idee, wie ich finde.
Stephan erreichte das Ziel in 1:41:22 h. Und auch Michael ließ nicht lange auf sich warten. Er kam in 1:53:36 h in Donat an.
Im Ziel selber warteten bereits die Verpflegungsstellen und viele Besucher. Es hatte eine Art Volksfestcharakter, da für die Kleinsten viele Unterhaltungspunkte geboten wurden.
Schließlich empfingen wir noch unser „Viamala-Fazalet“. Ein hübsch verpacktes Käsefondue-Set mit Spezialitäten direkt aus der Region.
Man muss dem Organisator wirklich dankbar sein, dass er dieses Lauf geschaffen hat. Die unberührte Landschaft, die perfekte Organisation und die herzliche Atmosphäre haben allesamt zum Erfolg dieser Veranstaltung geführt.
Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei.
